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Liebe Leserin und Leser des Newsletters,

Das Institut Inklusive Pädagogik der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich informiert Sie mit Hilfe des Newsletters regelmäßig über fachspezifische, aktuelle Themen, interessante Links, literarische Neuerscheinungen, sowie über die Tätigkeitsbereiche des Bundeszentrums "Inklusive Bildung und Sonderpädagogik".
In diesem Newsletter informieren wir Sie über:

  • UN Global Goals - UNO Entwicklungsziele bis 2030
  • Schule für Sozialbetreuungsberufe des Konvents der Barmherzigen Brüder Linz wird begrüßt
  • Gendergerecht unterrichten - Boys Day 2015
  • Fragen an die Inklusion - Zeitschrift "Behinderte Menschen"
  • Tims Place - Frühstück, Mittagessen und Umarmungen
  • Didaktische Materialien
  • Veranstaltungshinweise
  • Literaturhinweise
  • Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen zum Newsletter.

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    UN Global Goals - UNO Entwicklungsziele bis 2030

    Am 25. September 2015 haben sich 193 Weltführer zu 17 globalen Zielen bekannt, um bis zum Jahre 2030 drei außergewöhnliche Dinge zu erreichen: Extreme Armut zu beenden, Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu bekämpfen und den Klimawandel zu regulieren.
    Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung könnten diese Dinge erreichen. In allen Ländern. Für alle Menschen.
    Erstmals wurden Entwicklungsziele inklusiv vereinbart, um alle Menschen zu erreichen. Oder wie es der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, so schön formulierte: "Leave no one behind"!

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    Die Schule für Sozialbeteuungsberufe des Konvents der Barmherzigen Brüder Linz wird an der PH OÖ herzlich begrüßt

    Die Schule für Sozialbetreuungsberufe mit dem Schwerpunkt Behindertenbegleitung (vormals: VIS.COM Schule für visuelle und alternative Kommunikation) wird ab diesem Jahr ihre Unterrichtseinheiten in der PH OÖ abhalten. Die Ausbildungsform findet in Gebärdensprache statt. DieseSchule ist eine Ausbildungsmöglichkeit für hörbeeinträchtigte Erwachsene, die im Sozialbereich mit hör- und mehrfachbeeinträchtigten Menschen arbeiten möchten. Studierende bringen somit die österreichische Gebärdensprache in die PH OÖ. Mit dieser Kooperation wird Inklusion für alle Beteiligten neu gedacht.

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    Gendergerecht unterrichten - BOYS DAY 2015

    Am 12.11.2015 findet der 8. österreichweite BOYS‘ DAY Aktionstag statt. Burschen ab dem 12. Lebensjahr bzw. der 7. Schulstufe erhalten am BOYS‘ DAY Informationen zu Berufen, in denen Männer derzeit unterrepräsentiert sind. Sie haben die Möglichkeit, sowohl ihre Berufsvorstellungen als auch bestehende Männlichkeitsbilder zu hinterfragen.
    Nehmen Sie mit Ihrer Klasse an einem der Workshops teil. Laden Sie einen qualifizierten Männerberater zu sich in die Schule ein und nutzen Sie die Thematisierung von Geschlechterklischees und Rollenbildern zur Vor- und/oder Nachbereitung des BOYS‘ DAY. Nutzen Sie die Möglichkeit der Einrichtungsbesuche und Schnuppertage am Aktionstag. Mit der ganzen Klasse, oder vom Unterricht freigestellt, erleben Burschen soziale Berufe direkt am Arbeitsort.

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    "Fragen an die Inklusion" Jetzt im aktuellen Heft 5/4/2015 der Zeitschrift "BEHINDERTE MENSCHEN"

    „Bisher ist Inklusion den meisten Lehrerinnen und Lehrern nur als Angst vor dem Unbekannten begegnet, aber nicht als Kind in ihrer Klasse. Für viele ist der gemeinsame Unterricht einfach nicht vorstellbar“, so schreibt Chefredakteur Dr. Josef Fragner in seinem Intro zur neuesten Ausgabe der Zeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN, die sich mit unbequemen Fragen an die Inklusion beschäftigt:
    Wie verändert Inklusion die alltägliche Unterrichtspraxis? Führt inklusiver Unterricht automatisch zu einer gerechteren Schule und Gesellschaft? Darf man überhaupt noch „behindert“ sagen? Wie können wir über Diskriminierungen sprechen ohne eine diskriminierende Sprache zu verwenden? Müssen in der Diagnostik neue Wege beschritten werden? Wie kann Inklusion in der Schule gelingen? Öffnet die Kunst Türen zu bisher verschlossenen Bereichen der Gesellschaft?
    Markus Dederich, Holger Schäfer, Georg Feuser, Kerstin Ziemen, Karin Terfloth, Marc Willmann, Anke Langner, Karin Mannewitz und Ewald Feyerer und Wolfgang Jantzen geben Antworten auf solche Fragen. Außerdem warnt Christel Manske in ihrem Essay „Mein Name ist dumm“ eindringlich vor einer Schule, die nur das Türschild „inklusiv“ anbringt, aber einen anspruchsvollen Unterricht nicht – aus welchen Gründen immer - realisiert.
    Das alles und noch viel mehr finden Sie in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN.
    Zu bestellen ist die Zeitschrift über die Homepage, über die Mailadresse sekretariat@eu1.at oder telefonisch unter 0043 316 32 79 36. Dr. Peter Rudlof, Gesamtredaktion Graz, Alberstraße 8, 8010 Graz, Tel.: 0043 316 32 79 36

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    Tims Place - Frühstück, Mittagessen und Umarmungen sieben Tage die Woche!

    Tims Place Restaurant öffnete im Jahr 2010 seine Türen als das "weltweit freundlichste Restaurant". Tim Harris, Inhaber von Tims Place, ist der einzige Restaurantbesitzer des Landes mit Down-Syndrom. Die Freude, die er von der Dienstleistung erhält, überträgt sich auf den berühmtesten Export seines Gasthauses: Umarmungen! Dieses Wahrzeichen dient als Inspiration für Menschen aus allen Lebensbereichen.

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    Didaktische Materialien

    Zeitschrift BAOBAB – Globales Lernen im Unterricht

    Mehr als 50 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Die Zeitschrift „Globales Lernen im Unterricht“ widmet sich in ihrer neuesten Ausgaben den Themen Flucht, Diversität und Sprachförderung. Hier finden Sie didaktische Materialien zu Krieg und Flucht, Praktisches zur Kommunikation (mehrsprachige Leitfäden, Elternbriefe, etc.), didaktische Medien zu "Vielfalt leben", Sprachfördermaterialien (Bildkarten, Sprachspiele, Wortschatzübungen u.v.m.), Bilderbücher mit Sprachfokus auf derzeitige Fluchtländer (Arabisch, Urdu, Farsi, Panjabi, Kurdisch) und Bilderbücher ohne Sprache, usw.

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    Linksammlung zum Thema Flucht und Deutsch als Zweitsprache
    In Kooperationen mit den Pädagogischen Hochschulen hat das Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit (BIMM) eine Sammlung von Links zu den Themen Flucht, Asyl, Informationen über das österreichische Schulsystem, Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit, Materialien für den Unterricht etc. zusammengestellt. 

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    Veranstaltungshinweise

    Fachtagung an der PH OÖ: Wohin mit den Störern? Pädagogische Hilfen bei schulischen Verhaltensproblemen – 20.11.2015

    Fortbildungsveranstaltung der PH OÖ: Sprachentwicklung durch Musik - Musik und Sprache als wesentliche Säulen für inklusiven Gesamtunterricht - 04.11.2015

    European Life Long Learning Academy ELLA: Internationaler Inklusionskongress “United for inclusive education: Moving beyond traditional learning” - 12.11.2015

    PH Wien: Tage der Diversität und Inklusion - 17.-18.11.2015

    Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz: 9. LINZER SPRACHTAGUNG „SPRACHE VERSTEHEN“ - 26.11.2015

    VPH Themenschwerpunkt „Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen“
    Am 09.11.2015 startet der VPH Themenschwerpunkt „Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen“ mit einem Online-Seminar und einer 10-teiligen eLectures-Reihe.
    Die Schule in Österreich bietet vielen Kindern aus Flüchtlingsfamilien seit langer Zeit wieder einen geschützten Raum und einen geregelten Tagesablauf. Allerdings brauchen die Verarbeitung der Fluchterfahrung und das Zurechtfinden in der neuen Lebenswelt viel Zeit und psychische Energie sowie viel Unterstützung. Unterstützung benötigen aber auch alle PädagogInnen, diese Herausforderung zu meistern. Und genau dazu möchte die Virtuelle PH mit diesem Fortbildungspaket einen ganz konkreten Beitrag leisten.

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    Literaturhinweise

    Gemeinsam Lernen – Grundlegende Haltungen
    Nicht nur in der Kommunikation allgemein, sondern auch in der Inklusion im Besonderen haben Beziehungen Vorrang. Aber was heißt dies – in wenigen Sätzen zusammengefasst - genauer? Wenn ich Erlebnisse und Erfahrungen eines inklusiven Unterrichts in vielen Ländern vor Augen habe, dann scheinen mir vier Aspekte besonders wichtig zu sein: Fürsorge, Gerechtigkeit, Struktur und Präsenz. Reich, Kersten: Inklusive Didaktik. Beltz: Weinheim 2014, S. 81 ff)

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    Teamarbeit in der NMS – Strukturen, Aufgaben, Arbeitsweisen
    Eines der bedeutsamsten Ziele der NMS ist es, auf die Einzigartigkeit jedes einzelnen Kindes einzugehen und es entsprechend seinen Fähigkeiten und Talenten zu fördern. Zudem werden in den NMS heterogene Schülergruppen unterschiedlicher Fähigkeiten und Herkunft gemeinsam unterrichtet. Die pädagogischen Schlüsselkonzepte, um in dieser Heterogenität wirklich alle Kinder angemessen fördern und fordern zu können, liegen in der Individualisierung und Differenzierung, was u. a. mit Kleingruppenarbeit und offenen Lernformen bewältigt wird. Diese pädagogischen Zugänge erfordern mehr als beim „traditionellen“ Unterricht, dass Lehrerinnen und Lehrer über pädagogische und inhaltliche Schwerpunktsetzungen diskutieren, ihren Unterricht sowohl inhaltlich als auch organisatorisch koordinieren und sich über die einzelnen Schülerinnen und Schüler austauschen, um individuell auf sie eingehen zu können.
    Kurz gesagt: Ein Unterricht, der vermehrt offene Lernformen und flexible Kleingruppenbildungen vorsieht sowie den Anspruch erfüllt, auf die Besonderheiten jedes einzelnen Kindes adäquat einzugehen, erfordert verstärkte Teamarbeit der Lehrerinnen und Lehrer.
    Das BIFIE hat dazu eine Publikation herausgegeben, die sich mit den Strukturen, Aufgaben und Arbeitsweisen beschäftigt.

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    Pädagogische Hochschule OÖ , Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, martina.bernhauser@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at
     
    für den Inhalt verantwortlich: ewald.feyerer@ph-ooe.at
     
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