Untitled Document

Probleme die Seite zu sehen? im Browser ansehen - hier klicken
index_02.jpg PHOÖ IIP
vorlage iip neu.jpg

Liebe Leserin und Leser des Newsletters,

das Institut Inklusive Pädagogik der PH-OÖ informiert Sie mit Hilfe des Newsletters regelmäßig über fachspezifische, aktuelle Themen, interessante Links, literarische Neuerscheinungen sowie über die Tätigkeitsbereiche des Bundeszentrums „Inklusive Bildung und Sonderpädagogik“. Unter der Rubrik "Didaktische Tipps" wird relevantes und innovatives Material aus der Praxis für die Praxis vorgestellt. Im aktuellen Newsletter Feb/15 wird besonders auf den Beitrag "Integratives Vorstadttheater Wien" hingewiesen.

Wir sind dankbar über Anregungen und Rückmeldungen Ihrerseits.

feyerer.jpg

divider.jpg

Inklusive Missverständnisse

Inklusion ist nicht nur in den Medien, sondern auch in den Fachkreisen ein kontrovers diskutiertes Thema. Anhand eines Beitrags von Prof. Speck zum Thema "Inklusion" und der Replik auf diesen Artikel von Prof. Wocken wird dies deutlich sichtbar.

Am besten Sie lesen selbst: Artikel Prof. Speck / Artikel Prof. Wocken

divider.jpg

Bundeszentrum Inklusive Bildung und Sonderpädagogik

5 Minuten für Inklusion: Die NMS als eine Schule für alle


Prof. Dr. Ewald Feyerer, Leiter des BZIB, beschreibt die Diversität als eine soziale Tatsache. Dies ist beileibe keine Neuigkeit. Früher fiel es der Gesellschaft und damit den Bildungsinstitutionen aber leichter, diese Ungleichheiten eher zu negieren. Aufgrund internationaler Entwicklungen wie Globalisierung, Migration, Integration und Neoliberalismus bekamen die einzelnen Individuen mehr Bedeutung, wurden individualistische Tendenzen wichtiger, die Vielfalt in allen gesellschaftlichen Bereichen größer. In den deutschsprachigen Ländern versucht man trotzdem bis heute, die Komplexität heterogener Gruppen vor allem durch äußere Differenzierung zu bewältigen. Die große Herausforderung für deutschsprachige Schulsysteme heißt daher, dem bereits seit dem 17. Jahrhundert in der Bildungslandschaft verankerten Lösungsansatz der Homogenisierung Formen der inneren Differenzierung und Individualisierung entgegenzusetzen. Dies ist sowohl ein Ziel der NMS als auch der Inklusion.
 mehr.jpg
 
Veranstaltungshinweis

„Ein System im Wandel – Entwicklung Inklusiver Modellregionen“

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bundeszentrum Inklusive Bildung und Sonderpädagogik eine Enquete zum Thema „Ein System im Wandel – Entwicklung Inklusiver Modellregionen“.
Die Veranstaltung wird am 22. April 2015 in Wien zwischen 10:00 und 17:00 Uhr stattfinden.

Nähere Information sowie eine Anmeldemöglichkeit werden in Kürze auf der Homepage der Pädagogische Hochschule OÖ  freigeschalten.

divider.jpg

Leichte Sprache

Menschen mit Lernschwierigkeiten kommen durch Texte in leichter Sprache zu klarer und verständlicher Information. Das ist auch ihr Recht laut Artikel 9 der UN-Konvention.

Zum Verfassen von Texten in leichter Sprache gibt es klare Regeln und Vorgaben, Übersetzungsunterstützung leisten zum Beispiel Capito oder die Lebenshilfe Bremen.

Das Netzwerk Leichte Sprache hat Tipps und Tricks zusammengefasst, die nun online abrufbar sind.

mehr.jpg

divider.jpg

Deutschland auf dem Weg zur Inklusion

Seit der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention hat sich in Deutschland in punkto schulische Inklusion einiges verändert; nicht flächendeckend, sondern "als Flickenteppich". Herr Prof. Dr. Rolf Werning vom Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover kann lediglich die zwei Länder Bremen und Schleswig-Holstein nennen, in denen es bis dato gelungen ist, Schüler_innen mit Förderbedarf stärker in die Regelschulen zu integrieren. Das selektive Schulsystem nennt er als Hemmfaktor für die gelingende Inklusion und stellt klar, das Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist, die auf allen Ebenen gewollt sein muss.

mehr.jpg

divider.jpg 

Didaktischer Tipp

Didaktische Unterlagen als gratis Download bzw. Broschüre vom BMBF

Ein umfangreiches Angebot an didaktischen Unterlagen und Informationsproschüren und anderen Publikationen stellt das Bundesministerium für Bildung zur Verfügung. Für Bestellungen oder für Downloads wurde ein Online-Publikationen-Shop eingerichtet.

Mit Hilfe einer Suchmaschine kann im Publikationenshop thematisch gesucht werden. Beispielsweise kann unter dem Stichwort "Integration" eine Fülle von Unterlagen begutachtet werden. Fast alle sind als gratis Downloads zu haben, können aber auch als Broschüre bestellt werden. Über das Webshop pubshop.bmbf.gv.at können sowohl Downloads als auch Bestellungen durchgeführt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich direkt an das Amedia Service zu wenden, das mit der Abwicklung betraut ist. 

divider.jpg

Veranstaltungstipps

Integratives Vorstadttheater Wien

Das WIENER VORSTADTTHEATER – "integratives theater österreichs"- ist eine Plattform, auf der Menschen mittels künstlerischer Darstellungsformen die Möglichkeit geboten wird, mit der Öffentlichkeit kommunikativ in Kontakt zu treten. So wird hier Kunst von und mit Menschen aus Randgruppen gemacht: Flüchtlinge, Menschen mit Behinderung, Gewaltopfer, ... Doch dass die Schauspieler_innen in irgendeiner Form behindert oder diskriminiert sind, ist nicht Thema - und genau das ist Inklusion. Der Regisseur Manfred Michalke zitiert Karl Kraus: "Mitleid ist das Ende der Kunst". Menschen machen Kunst- zum Beispiel Theater, und das möglichst professionell.

mehr.jpg

Schulentwicklung trifft Unterrichtsentwicklung und Didaktik

Die ÖFEB veranstaltet von 4.3. bis 5.3.2015 eine Tagung an der PH OÖ, die zum Ziel hat, unterschiedliche Akteur_innen aus Wissenschaft und Praxis miteinander zu vernetzen und damit einen Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse, Praxisbeispiele etc. im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der Didaktik zu ermöglichen. Zur angesprochenen Zielgruppe zählen neben Lehrenden von Universitäten und PHen auch Lehrer_innen und Studierende.

mehr.jpg

divider.jpg

Literaturtipp

".... dass es keiner schafft, jemandem zur Geburt eines mongoloiden Babys zu gratulieren.“
Behinderung, Mutterschaft und Gynäkologie im Kontext der embryopathischen Indikation

Das von Barbara Kreilinger verfasste Buch eröffnet 16 Frauen den Raum, ihre subjektiven Erlebnisse über den gesellschaftlichen Umgang mit Behinderung darzustellen. Die Befragten schildern unterschiedlichste Arten von Diskriminierung und struktureller Gewalt. Einen Fokus legt Frau Kreilinger auf die embryopathische Indikation und die Folgen der Pränataldiagnostik.

 mehr.jpg

divider.jpg

Pädagogische Hochschule OÖ , Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, lena.walcherberger@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at

für den Inhalt verantwortlich: ewald.feyerer@ph-ooe.at

 

Ich möchte keinen Newsletter mehr erhalten