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Liebe Leserin und Leser des Newsletters!

Das Institut Inklusive Pädagogik der PH-OÖ informiert Sie mit Hilfe des Newsletters regelmäßig über fachspezifische, aktuelle Themen, interessante Links, literarische Neuerscheinungen sowie über die Tätigkeitsbereiche des neuen Bundeszentrums „Inklusive Bildung und Sonderpädagogik“. Im aktuellen Newsletter kann als besonders interessant das Thema "Heterogenität als Chance" hervorgehoben werden.

Wir freuen uns über Anregungen und Rückmeldungen Ihrerseits.

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UN-Handlungsempfehlungen für Österreich

Anfang September 2013 wurde Österreich vom UN-Fachausschuss auf die Umsetzung der in der UN-Konvention festgehaltenen Rechte von Menschen mit Behinderungen geprüft. 

Als positiv wurden unter anderem die Verankerung der Gebärdensprache in der österreichischen Verfassung, die Errichtung eines Monitoring Ausschusses sowie das Wahlrecht für alle Menschen angeführt. Verbesserungsbedarf sieht der UN-Fachausschuss vor allem bei der nach wie vor mangelnden Gleichstellung von Frau und Mann, der unzureichenden Barrierefreiheit und der geringen Anzahl bewusstseinsbildender,  der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen durch negative Stereotype entgegenwirkender Kampagnen. Zudem kritisiert die UN unterschiedliche Konzepte von Behinderung in den Gesetzen und Richtlinien sowie die stagnierende Entwicklung in Richtung inklusiver Bildung in Österreich.

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Bundeszentrum "Inklusive Bildung und Sonderpädagogik"

Das BZIB veranstaltet Mitte Jänner eine Tagung mit ausgewählten Expertinnen und Experten verschiedenster Trägerorganisationen  zur Curriculumsentwicklung für Inklusive Pädagogik und Sonderpädagogik. Vertreten werden alle üblichen Diversitätsbereiche (Begabung, Gender, Interkulturalität und –religiosität, Mehrsprachigkeit, Behinderung, …) sein. Ziel ist es, österreichweit abgestimmte Richtlinien für eine zeitgemäße Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der (inter)nationalen Entwicklung der Inklusiven Pädagogik und der Sonderpädagogik zu formulieren. Als Ausgangspunkt dient das ExpertInnenpapier vom April 2012, welches nun noch weiter konkretisiert und den aktuellen gesetzlichen Bedingungen angepasst werden soll.
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Resilient durch Heterogenität

Der Umgang mit Vielfalt und Differenz konfrontiert mit neuen, unvorhersehbaren Situationen und stärkt dadurch Problemlösungsstrategien sowie flexible Denk- und Handlungsweisen. Ein segregierendes Schulsystem enthält den Kindern und Jugendlichen diese Chancen vor.  Aus diesem Grund plädiert Herr O.Univ.-Prof.i.R. Dr. Schilcher für die "Vielfalt anstelle von Homogenität", denn in der "Theorie gilt ein System als resilient, wenn es über ein möglichst großes Repertoire an differenziertem Wissen, unterschiedlichen Fähigkeiten und erprobten Verhaltensweisen verfügt."

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Homogenität versus Heterogenität

Die Organisation "Pro Infirmis" aus der Schweiz unterstützt Menschen mit Behinderung, ihr Leben bestmöglich selbst bestimmt und eigenverantwortlich gestalten zu können. In einem Videoclip "Because who is perfect?" demonstriert "Pro Infirmis" wie das homogen vorherrschende Schönheitsbild, das nach wie vor in unserer Gesellschaft dominiert, durch starke, selbstbewusste Menschen in Frage gestellt wird.

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Inklusion in der Lehrer/innenbildung

Das Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster führte im Rahmen einer Masterarbeit eine explorative Studie zu "Stand und Unterschieden universitärer Lehrangebote für die Regelschullehrämter" im Hinblick auf inklusionsorientierte Qualifizierung durch. Diese wird als Grundvoraussetzung zur Realisierung inklusiver Strukturen in der Schullandschaft beschrieben. Neben einem grundsätzlichen inklusiven Verständnis für alle Lehrpersonen, muss die individuelle Förderung in der Ausbildung stärker fokussiert werden. Zudem sollen unter anderem Schwerpunkte auf die diagnostischen Kompetenzen gelegt sowie die Studierenden auf die Arbeit im Team vorbereitet werden.

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Veranstaltungstipp

Von 19. bis 20. März 2014 finden in der Tabakfabrik Linz die "Tage der Persönlichkeit" (PH-Online Veranstaltungsnummer 23F14i0053) statt. Als Grundlage dafür dient das Ergebnis einer Studie des Bildungsforschers John Hattie, in der er die Importanz der Lehrperson hervorhebt. Ausgehend von diesen Überlegungen zielen die „Tage der Persönlichkeitsbildung“ 2014 darauf ab, die Teilnehmer/innen  zu ermutigen, Schritte vom „hätt i“ zum „moch i“ zu wagen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und nähere Infos direkt auf der Website der Tagung.

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Literaturtipp des Monats

Theorie für die inklusive Praxis "Entwicklung und Lernen" von Georg Feuser und Joachim Kutscher (Hrsg.)

Das Enzyklopädische Handbuch der Behindertenpädagogik thematisiert unter internationaler Beteiligung das Verhältnis von „Entwicklung“ und „Lernen“ aufbauend auf dem heutigen Forschungsstand sowohl in dem Bereich der Pädagogik als auch im therapeutischen Handlungsfeld.

Prof. Dr. Georg Feuser lehrte an den Universitäten Bremen und Zürich, Dr. Joachim Kutscher war Lehrbeauftragter am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover.

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Pädagogische Hochschule OÖ , Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, lena.walcherberger@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at

für den Inhalt verantwortlich: ewald.feyerer@ph-ooe.at

 

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