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Liebe Leserin und Leser des Newsletters!

Das Institut Inklusive Pädagogik der PH-OÖ informiert Sie mit Hilfe des Newsletters regelmäßig über fachspezifische, aktuelle Themen, interessante Links, literarische Neuerscheinungen sowie über die Tätigkeitsbereiche des neuen Bundeszentrums „Inklusive Bildung und Sonderpädagogik“. Im aktuellen Newsletter kann als besonders interessant das Thema "Kompetenzen inklusiver Lehrer/innen" hervorgehoben werden.

Wir freuen uns über Anregungen und Rückmeldungen Ihrerseits.

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Ein Weg zu inklusiven PISA-Studien?

Das Europäische Netzwerk zur inklusiven Bildung und Behinderung (includ-ed) setzt sich gegen die Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigung bei der Durchführung von PISA Tests ein. Includ-ed fordert die OECD auf, die Schulauswahl bei PISA-Tests möglichst inklusiv vorzunehmen, da die Anzahl der teilnehmenden Schüler/innen mit Beeinträchtigung an der PISA-Studie gegenwärtig zu gering sei und damit nicht die heterogene Schülerschaft des jeweiligen Mitgliedsstaates repräsentiere. Zudem würde eine standardisierte, für alle gültige und anerkannte Definition von Behinderung für Schüler/innen mit Beeinträchtigung während der PISA-Studie für ein auch international vergleichbares Testergebnis sorgen. Diese Daten wären ein Zugewinn für einen konstruktiven Austausch im Bereich der inklusiven Bildung für alle teilnehmenden Staaten.

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Bundeszentrum "Inklusive Bildung und Sonderpädagogik"

Die Aufbauarbeiten des Bundeszentrums „Inklusive Bildung und Sonderpädagogik“ an der PH-OÖ sind in vollem Gange. Bis dato konnten die Teammitglieder des BZ fixiert werden. Die Leitung übernimmt Dr. Ewald Feyerer, als zusätzliche Unterstützung wurde Frau Cornelia Brummeir als neue Mitarbeiterin eingestellt. Zudem konnten die räumlichen Ressourcen geklärt werden; zu finden ist das BZ im 1. Stock der PH-OÖ im Zimmer 121.

Die Vorstellung des BZ erfolgte bereits im Rahmen des Hochschulforums vom 21.- 23. Oktober 2013, bei dem die Führungskräfte aller PHen gebeten wurden, die kommenden Vernetzungsaktivitäten entsprechend zu unterstützen. Erster inhaltlicher Schwerpunkt wird die Ausbildung inklusiver LehrerInnen sein. Zu deren Kompetenzen hat Ewald Feyerer folgenden Beitrag geschrieben.

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Heterogenität birgt Lernchancen

In Wien werden immer mehr Randbezirke durch innovative Schullandschaften bereichert, wodurch Schüler/innen aus allen Milieus und unterschiedlichen Herkunftsländern angezogen werden. Diese Durchmischung enthält ein sehr hohes Potential. Gegenseitige Unterstützung, ein weltoffener Blick sowie Toleranz sind Schlüsselelemente des (Schul-) Lebens. "Diese inklusive Pädagogik ist auf Direktorinnen, Direktoren und Lehrpersonen angewiesen, die hinter dem Konzept stehen - und die der Unterschiedlichkeit der Kinder mit Wertschätzung und Anerkennung begegnen."

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"Jetzt ist auch Österreich schön langsam reif für behinderte Lehrer",

meint Gerhard Höllerer, der ab Jänner 2014 als blinder Richter am Verwaltungsgericht tätig sein wird. Nachdem bereits im Jahr 2006 die rechtliche Grundlage für die Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung im Richterberuf durch die Abschaffung der körperlichen Eignung geschaffen worden ist, wurden nun erstmals 2013 zwei blinde Richter berufen. Einen persönlichen Nachteil aufgrund seiner Sehbehinderung meint Gerhard Höllerer nicht zu spüren: „Was Gestik und Mimik der Angeklagten betrifft, habe ich vielleicht sogar den Vorteil, dass ich von optischen Einflüssen nicht beeinflusst werde.“

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"Es kommt auf den guten Lehrer an",

ist der Schulforscher John Hattie überzeugt. Er stellt neben den Voraussetzungen, die die Schüler/innen mitbringen, vor allem das Verhalten der Lehrpersonen in den Vordergrund. "Wenn der Unterricht die Schüler nicht erreicht, muss man den Unterricht verändern. So einfach ist das."

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Aber auch Strukturen und Rahmenbedingungen im Schulsystem sind von Bedeutung, wie im folgenden Artikel deutlich wird.

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Veranstaltungstipp

Am 21. November 2013 findet an der PH-OÖ der erste „Hochschultag Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit“ statt. Ziel ist es, durch Impulsvorträge und Workshops ein Bewusstsein für die vielfältigen Möglichkeiten eines nachhaltigen Wirtschaftens zu schaffen. Die Teilnahme dafür ist kostenlos.

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Literaturtipp des Monats: "Eine Schule für alle" - Inklusion umsetzen in der Sekundarstufe

„Inklusion zum Anfassen“, so könnte der Inhalt des Buchs kurz und prägnant beschrieben werden. Sehr praxisnah zeigen Lehrpersonen auf, wie sie das Schulleben sowie ihren Unterricht inklusiv gestalten. Dafür werden erprobte Unterrichtsmaterialien, Links für zusätzliches Arbeitsmaterial, aber auch zur fachlichen Unterstützung angeführt. Christine Kladnik hat dieses Buch für Sie gelesen und die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

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Pädagogische Hochschule OÖ , Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, lena.walcherberger@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at

für den Inhalt verantwortlich: ewald.feyerer@ph-ooe.at

 

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