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Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

es freut uns, dass wir Sie mit unserem Newsletter zu aktuellen Themen rund um den Fachbereich Inklusion und Sonderpädagogik informieren und Sie über Fortbildungen und Veranstaltungen rund um unseren Fachbereich am Laufenden halten dürfen. Wir hoffen, dass wir durch die Vorstellung von aktuellen Publikationen und Hinweisen für die Unterrichtspraxis Ihren (Berufs-)Alltag bereichern können.

Im Oktober Newsletter informieren wir Sie über folgende Themen:

  • Neue Mitarbeiter*innen im Institut Inklusive Pädagogik
  • Frauenförderungsplan und Gleichstellungsplan an der PH OÖ
  • Internationale Projekte
  • Neuerscheinung Zeitschrift „BEHINDERTE MENSCHEN"
  • Neue Publikation „Evidenzbasierte LRS-Förderung"
  • Aktuelle Publikationen zum Thema ASS"
  • Fortbildungen und Veranstaltungen

Für Anregungen und Hinweise stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Christine Kladnik, MA

Institut Inklusive Pädagogik

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Neue Mitarbeiter*innen im Institut Inklusive Pädagogik

Mit Beginn des Studienjahres 2019/20 dürfen wir zwei neue Mitarbeiter*innen im Team des Institutes für Inklusive Pädagogik begrüßen. Drin. Erzebet Matthes kommt von der Universität Rostock zu uns und wird sich dem Fachbereich sozial-emotionale Entwicklung und Bindung in unserem Institut widmen. Als zweiten Neuzugang dürfen wir Dr. Tobias Buchner, der zuvor an der Universität Wien geforscht und gelehrt hat, begrüßen. Tobias Buchner legt seinen Fokus in der Lehre auf den Bereich Lernen und Kognitive Entwicklung und forscht unter anderem zum Thema Raum.

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Frauenförderungsplan und Gleichstellungsplan an der PH OÖ

Wir möchten auf den erst kürzlich veröffentlichte Frauenförderungsplan und Gleichstellungsplan der PH OÖ hinweisen (Teil der Satzung § 28 Abs. 2 Z 5 und § 31a Abs. 1 Hochschulgesetz 2005 idgF). Darin ist festgeschrieben, dass sich die PH OÖ zur Gleichstellung von Frauen und Männern sowie aller anderen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten im Sinne des Gender-Mainstreaming bekennt.  Außerdem findet man in diesem Papier auf welche bewusstseinsbildende Maßnahmen man sich hinsichtlich dieser Thematik geeinigt hat. Im Plan angeführt ist zudem das Frauenförderungsangebot der Hochschule.

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Internationale Projekte

Das Französische Institut für inklusive Bildung (INSHEA) und die Nouvelle École Farny in Genf (Schweiz) haben ein neues Ausbildungsprogramm für Lehrer*innen, die mit Schüler*innen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) arbeiten, entwickelt. Das Online-Projekt „Autisme en ligne" ist eine kostenlose und frei zugängliche Self-Service-Informationsplattform für Fachkräfte, richtet sich aber im Besonderen an Grundschullehrer*innen. Das Projekt zielt darauf ab, pädagogisches und didaktisches Wissen zu teilen, um die Teilhabe von Schüler*innen mit ASS an allgemeinen Bildungsprozessen zu fördern. Die Inhalte der Plattform werden in französischer und englischer Sprache angeboten.
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Neuerscheinung Zeitschrift „BEHINDERTE MENSCHEN"

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "BEHINDERTE MENSCHEN" beschäftigt sich mit dem Thema „Lernen unter erschwerten Bedingungen". Exemplarisch erwähnen möchten wir den Beitrag von Stephan Ellinger zum Titel „Differenz macht dumm - Soziologische Dimensionen schulischen Lernversagens", der aufzeigt, dass unser Schulsystem soziale Differenzen konserviert und somit Chancen auf Entwicklung verwehrt. Weiters wird in einem Artikel von Erwin Breitenbach die Funktion unseres Gedächtnisses erklärt. Mehr Informationen zu allen Artikeln der aktuellen Ausgabe und die Möglichkeit zur Bestellung der Zeitschrift finden Sie auf der Homepage. Hinweisen möchten wir auch darauf, dass die PH OÖ für die Zeitschrift eine Campuslizenz besitzt, d.h. wenn man sich im Campusgelände mit dem hausinternen WLAN verbindet, hat man einen unbegrenzten Online-Zugriff auf diese Fachzeitung.

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Neue Publikation „Evidenzbasierte LRS-Förderung"

Aktuell hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung eine Publikation zum Thema „Evidenzbasierte LRS-Förderung" veröffentlicht. Der Bericht setzt sich mit der wissenschaftlich überprüften Wirksamkeit von Programmen und Komponenten, die in der LRS-Förderung zum Einsatz kommen, auseinander. Die Publikation zielt darauf ab, sich in der großen Angebotspalette an Materialien im Bereich der LRS-Förderung zu orientieren. Sie bietet einen Überblick über jene Förderprogramme, bei denen durch kontrollierte Studien nachgewiesen werden konnte, dass es zur Verbesserung von Lese- und/oder Rechtschreibleistungen gekommen ist.  Zur Publikation

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Aktuelle Publikationen zum Thema „ASS"

Brita Schirmer, eine Expertin aus dem Bereich Autismus-Spektrums-Störung (ASS), hat ein neues Buch unter dem Titel „Nur dabei zu sein reicht nicht -  Lernen im inklusiven schulischen Setting" veröffentlicht. Neben einer theoretischen Einführung zum Thema ASS stellt sie verschiedene Inklusionsmodelle vor und nimmt Bezug darauf, welche Modelle sich für Schüler*innen mit ASS gut eignen. Die Publikation gibt eine Vielzahl an praktischen Hinweisen, wie sich die einzelnen Akteure des Systems Schule auf Schüler*innen mit ASS vorbereiten können und welche Begleitung und Rahmenbedingungen es braucht, damit die Beschulung gut gelingen kann.

Ebenfalls zum Thema ASS aktuell erschienen ist die neu überarbeitete Version des Buches „Gut leben mit einem autistischen Kind - das Resilienzbuch für Mütter" von Christine Preißmann. Die Autorin, die u.a. Medizinerin und Psychotherapeutin und selbst von ASS betroffen ist, lässt in diesem Buch Mütter von autistischen Kindern zu Wort kommen. Diese berichten sehr offen und persönlich über die speziellen Herausforderungen des Alltages mit ihren Kindern. Man findet in dieser Publikation aber auch Hinweise, was Kraft und Mut geben kann und wie Krisensituationen besser gemeistert werden können. Laut der Autorin richtet sich das Buch zwar in erster Linie aber keinesfalls ausschließlich an Mütter.

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Fortbildungen und Veranstaltungen

Hinweisen möchten wir nochmals auf den Hochschullehrgang „Sprachbewusster Unterricht", der am 7. November 2019 startet. Das Angebot richtet sich an Lehrende an Pädagogischen Hochschulen, die in Aus-, Fort-, und der Weiterbildung tätig sind und die sich zum Thema Sprachbewussten Unterricht weiterbilden möchten. Nähere Informationen zum Lehrgang und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie  hier.

Die Europäische Vereinigung der Dienstleister für Menschen mit Behinderungen (EASPD) veranstaltet von 15. bis 20. März 2020 eine Fortbildung unter dem Titel „Building an inclusive school for all 2020" in Ljubljana (Slowenien). Seit dem Jahr 2004 hat diese Organisation einen Bildungsausschuss, dem Lehrer*innen, Angehörige des Schulsystems und Expert*innen, die sich für die Entwicklung eines offenen Bildungssystems in Europa einsetzen, angehören. Themenschwerpunkte werden u.a. die UN- Behindertenrechtskonvention, der Index für Inklusion, das Thema Change-Management und Konzepte von Co-Teaching sein. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Das Institut für Sinnes- und Sprachneurologie der Barmherzigen Brüder Linz veranstaltet gemeinsam mit der JKU Linz am 11. November 2019 einen Vortragsabend zum Thema „Chancen für Kinder mit Entwicklungsstörungen“. Neben einem Impulsvortrag von   Christine Haberlander (LH-Stv.) konnte Prof. William J. Barbaresi von der Harvard Medical School gewonnen werden, um zu diesem Thema zu referieren. Dieser Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Die Anmeldung ist noch bis 4. November 2019 unter v.iss@bblinz.at möglich. Die Teilnahme ist kostenlos, es besteht die Möglichkeit, dass sich teilnehmende Lehrer*innen die Veranstaltung als Fortbildungsveranstaltung an der PH OÖ anrechnen lassen.

Die FH OÖ veranstaltet am 5. November 2019 eine Public Lecture zum Thema „Psychoanalytische Entwicklungspsychologie". Die beiden Referent*innen Michael Hollenstein und Beate Huter stellen das Konzept „AMBIT - Adaptive Mentalization Based Integrative Treatment" vor, das Professionalist*innen neue Möglichkeiten eröffnen kann, wenn sie im beruflichen Alltag an ihre Grenzen stoßen. Die Public Lecture ist eine öffentliche und kostenfreie Veranstaltung. Mehr Information dazu finden Sie auf der Homepage.

Zum wiederholten Male findet heuer am 23. November 2019 die von der Volkshilfe initiierte "Nacht der Vielfalt" statt. Das Motto lautet wie immer: „Niemanden ausgrenzen, alle mit einbeziehen." Das Rahmenprogramm bietet internationale Musik-Acts, DJ´s und ein Buffet, das zur kulinarischen Weltreise einlädt. Nähere Informationen und Karten zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage.

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Redaktionelle Betreuung: Margit Leibetseder MSc  - Für den Inhalt verantwortlich: Christine Kladnik, MA
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz  www.ph-ooe.at