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Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

das Institut Inklusive Pädagogik der PH OÖ informiert Sie regelmäßig über aktuelle Themen, interessante Links, Fortbildungsveranstaltungen und literarische Neuerscheinungen aus unserem Fachbereich.

Der Newsletter im Jänner 2019 berichtet über folgende Themen:

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen zu unserem Newsletter.

IL Dr. Ewald Feyerer

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Schließung des BZIB

Laut eines Informationsschreiben des BMBWF vom 30. Oktober 2018 wurden alle bestehenden Bundeszentren mit Ende des Jahres 2018 geschlossen und sind in der bisherigen Form im Ziel- und Leistungsplan/Ressourcenplan 2019 - 2021 der Pädagogischen Hochschulen nicht mehr enthalten.   Da wir die von uns entwickelten Produkte (u.a. die Schriftenreihe Inklusion Konkret) auch zukünftig einer breiten Interessengruppe zur Verfügung stellen möchten, haben wir uns dazu entschieden, dass wir die Homepage als Serviceangebot weiterhin anbieten. Soweit es die zeitlichen Ressourcen zulassen, werden laufende Projekte (z.B. European Agency, Bilder der Vielfalt, eKokids) von Mitarbeiter/innen des Institutes Inklusive Pädagogik mitbetreut und fertiggestellt. Es wurde angekündigt, dass es eine Ausschreibung für die neue abgeänderte Form dieser Zentren mit österreichweiten Wirkungskreis geben wird. Natürlich ist es unser Bestreben, dass wir uns nach Sichtung der Rahmenbedingungen für ein zukünftiges überregionales Kompetenzzentrum für Inklusion und Sonderpädagogik wieder bewerben werden. Um interessierten Personen die Möglichkeit zu bieten, sie über tagesaktuelle Geschehnisse zu informieren, haben wir eine neue Facebook Seite für das Institut Inklusive Pädagogik eingerichtet.

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Radiosendung auf Ö1 zum Thema Integrieren

Der Radiosender Ö1 sendete von 21. bis 24. Jänner 2019 eine Radiokollegreihe zum Thema Integrieren. Neben den Bereichen Migration und Leben mit einer psychosozialen Beeinträchtigung beschäftigte sich eine Sendung auch mit der Thematik der (schulischen) Inklusion von Menschen mit einer Behinderung. Diese Sendung beinhaltet u.a. ein Interview mit Ewald Feyerer und kann noch bis 31. Jänner 2019 hier nachgehört werden.

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Servicestelle für Diversität neu an der PH OÖ

Die neu installierte Service- und Koordinationsstelle für Fragen der Diversität an der PH Oberösterreich hat das Ziel, dass Diversität als Normalität und Chance unter Berücksichtigung individueller Unterstützungsbedarfe von allen an der PH OÖ wahrgenommen und akzeptiert wird. Sie beschäftigt sich u.a. mit Strategien zur Förderung der Achtsamkeit im Umgang mit Diversität und zur Anpassung vorhandener Strukturen an die Heterogenität der Gesellschaft. Dazu werden die Ressourcen verschiedener, bereits bestehender hausinterner Einrichtungen (Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, Gendermainstreaming-Beauftragte, Zentrum für sprachliche Vielfalt und Transkulturalität, Institut Inklusive Pädagogik, Mitarbeiter/innenvertretung, Studierendenvertretung…) genutzt und miteinander vernetzt, aber auch neue Wege gesucht. Das Angebot richtet sich an alle Mitarbeiter/innen und Studierende der PH Oberösterreich. Anfragen bitte an christine.kladnik@ph-ooe.at.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift Behinderte Menschen

Kürzlich erschienen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN zum Thema Inklusion und Emotion. Der Herausgeber Josef Frager betont in seinen einleitenden Worten die enorme Bedeutung der affektiven Resonanz für das Thema Inklusion, da es bei vielen Menschen oftmals nur mehr noch das multiplizierte Eigene und kein Anderes mehr gibt. Weiters sagt er: "Gegensätze machen uns blind, gleichgültig, ja manchmal sogar feindselig gegenüber Menschen, die anderes sind als wir. Wir werden unfähig, die Wirklichkeiten mit ihren Augen zu sehen. Wer ausschließen will, der vereinfache."  Die Sichtweise einer Mutter wird uns durch die Geschichte von Sandra Roth veranschaulicht, die vom Weg bis zur Beschulung ihrer Tochter berichtet und wie sie mit den Grenzen der Inklusion konfrontiert wurde. Interessant ist auch der Fachbeitrag über einen Forschungsprozess, der die soziale Akzeptanz von Schüler/innen mit Sonderpädagogischen Förderbedarf bei ihren gleichaltrigen Mitschüler/innen ohne Förderbedarf untersucht.

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Abschiedsvorlesung von Peter Rödler

Peter Rödler, der zahlreiche Bücher zum Thema Behinderung, Autismus und Inklusion veröffentlicht hat und eine Professur für Schulpädagogik/Allgemeine Didaktik mit dem Schwerpunkt Heterogenität und Differenzierung an der Universität Koblenz-Landau innehatte, ging mit SS 2018 in den Ruhestand. In seiner Abschiedsvorlesung mit dem Titel "Narrendämmerung – Universität und Gesellschaft heute" blickte Rödler  auf sein (berufliches) Leben und darin vorkommende prägende Begegnungen zurück, skizzierte die Veränderungen innerhalb des Universitätslebens und übte auch Kritik an dem schrittweise Rückzug des Staates aus der Verantwortung für die Hochschulen und der neoliberalen Wissenschaftssteuerung. Er fordert in seiner Abschiedsvorlesung die Ermöglichung lebendiger Begriffe, in denen die eigene Erfahrung, die Anschauung über den Dialog bis hin zum wissenschaftlichen Streit (Diskurs) wieder an Tiefe gewinnt. Die gesamte Abschiedsveranstaltung kann hier per Video nachverfolgt werden.

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Symposium Diversität in der beruflichen Bildung

Die wissenschaftlich professionsorientierte(n) Arbeitseinheiten Berufspädagogik der PH Oberösterreich veranstalten von 28. Februar bis 1. März 2019 das Symposium "Diversität in der beruflichen Bildung". International betrachtet verfügt Österreich über ein sehr gut ausgebautes berufsbildendes Schulsystem. Das Symposium möchte sein Augenmerk besonders auf jene Schüler/innengruppe legen, die Aufgrund ihrer Herkunft ein erhöhtes Risiko aufweisen, schlechte schulische Leistungen zu erbringen. Des Weiteren werden vorhandene Forschungen, Entwicklungen und Praxiserfahrungen zu den Themen Begabungs- und Begabtenförderung, Benachteiligung, Einstellungen und Haltungen sowie Mehrsprachigkeit und Migration sichtbar gemacht und diskutiert.

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Online-Kongress zur inklusiven Schule

Vom 21. bis zum 26. März 2019 findet, initiiert durch eine betroffene Mutter, der erste Onlinekongress zum Thema Inklusion im deutschsprachigen Raum statt. Die Teilnehmer/innen erhalten während des Kongresszeitraumes täglich ein E-Mail mit den Links zu Interviews mit Forscher/innen, Inklusionsaktivist/innen, Vertreter/innen von Beratungsstellen und Elterninitiativen, Erfahrungsberichte von (ehemaligen) Schüler/innen, Eltern und Pädagog/innen und praktische Hinweise rund um das Thema inklusive Beschulung. Die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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Aktuelles aus dem Bereich barrierereduziertes Leben

Seit kurzem erweiterte der ORF TELETEXT sein Serviceangebot im Bereich Nachrichten in leicht verständlicher Sprache. Ab Teletextseite 480 werden unter dem Titel „Nachrichten leichter verständlich“ tagesaktuelle Meldungen leicht verständlich, in kurzen Sätzen und auf mehr Zeilen aufgeteilt (Sprachstufe A2) angeboten. Diese Nachrichten werden in Kooperation mit dem Grazer Unternehmen capito (spezialisiert auf Übersetzungen von Texten in verschiedene Schwierigkeitsgrade) erstellt und vom Sozialministerium unterstützt. Zusätzlich zum „klassischen“ ORF TELETEXT am TV-Gerät ist seit 2002 eine Onlineversion unter http://teletext.ORF.at abrufbar.

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Anregungen und Materialien für die Praxis

Der Grundschullehrer Klaus Rödler, ein Vertreter des Konzeptes "Rechnen durch Handeln" veröffentlicht neben seinen Büchern und Zeitschriftenbeiträgen auf seiner Homepage immer wieder Videos, in denen er einerseits das Konzept vorstellt, aber auch erklärt, wie man Rechenproblemen, z.B. warum Kinder mit den Fingern rechnen oder welche Rechenmaterialen gute Hilfsmittel sind, erfolgreich begegnen kann. Laut Rödler ist dieses Konzept auch zur Prävention, Unterstützung und Therapie bei Dyskalkulie bestens geeignet. 

Im Auftrag des Landes Vorarlberg wurde das Modell 5 Bausteine umfassender sprachlicher Bildung  entwickelt. Die Materialsammlung richtet sich an den Kindergarten, an die Volksschule und an die Sekundarstufe 1 und bietet neben einem gemeinsamen Orientierungsrahmen ein durchgängiges Material zur Sprachentwicklung in den verschiedenen Bildungssystemen. Beispiele „guter Praxis“, die an den Kindergärten und Schulen in Form von Steckbriefen gesammelt wurden, ergänzen das Repertoire. Sie sollen Inspiration zur Weiterentwicklung der Sprachförderung sein. Auch ein Fragebogen zur Selbstdiagnose für Kindergärten und Schulen ist für die reflektierte Arbeit in der Praxis hilfreich.

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Ich möchte den Newsletter nicht mehr erhalten. Redaktionelle Betreuung durch Margit Leibetseder, MSc
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Ewald Feyerer, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz
www.ph-ooe.at