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Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

das Institut Inklusive Pädagogik der PH OÖ informiert Sie regelmäßig über aktuelle Themen, interessante Links, Fortbildungsveranstaltungen und literarische Neuerscheinungen aus unserem Fachbereich, sowie über die Tätigkeitsbereiche des Bundeszentrums Inklusive Bildung und Sonderpädagogik (BZIB).

Im Newsletter Juni 2018 berichten wir über folgende Themen:

  • Publikationen des BZIB zum Standardisierten Abklärungsverfahren

  • Impulsreferat zu den Inklusiven Modellregionen

  • Geplante Deutschförderklassen und Deutschförderkurse

  • Neuer Lehrgang in der vis.com

  • Literaturhinweis

  • Fortbildungs- und Veranstaltungshinweise

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen inspirierenden und erholsamen Sommer und

freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen zu unserem Newsletter.

IL Dr. Ewald Feyerer

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Publikationen des BZIB zum Standardardisierten Abklärungsverfahren

Um den Prozess der Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs österreichweit qualitativ weiterzuentwickeln, führte das Bundeszentrum Inklusive Bildung und Sonderpädagogik (BZIB) gemeinsam mit den Inklusiven Modellregionen ein Projekt zum „Standardisierten Abklärungsverfahren“ durch. Ziel dieses Projektes war es, das Feststellungsverfahren der Schweiz kennenzulernen und die Erfahrungen aus der Schweiz auf die österreichischen Gegebenheiten zu adaptieren. Als Ergebnis dieses Arbeitsprozesses entstanden Leitfäden und Arbeitsmaterialien, die impulsgebend und unterstützend für ein Abklärungsverfahren in der Schulpraxis sein sollen. Das BZIB stellt auf seiner Homepage www.bzib.at barrierearme Publikationen zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Leitfaden zum ICF-basiertem sonderpädagogischen Gutachten
  • Österreichische Version zum Standardisierten Abklärungsverfahren (bearbeitbares Worddokument)
  • Leitfaden zum Schulischen Vereinbarungsgespräch
  • Vorlage zum schulischen Vereinbarungsgespräch (bearbeitbares Worddokument)

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Impulsreferat zu den Inklusiven Modellregionen

Mittlerweile ist der aufgezeichnete Impulsvortrag vom 22. Heilpädagogischen Kongress am 26.5.2018 in Vöcklabruck zum Thema "Inklusion - qou vadis? Zielsetzungen inklusiver Modellregionen (IMR) aus Governanceperspektive" von Ewald Feyerer online abrufbar. Das Kurzreferat zeigte den Ist-Stand und Verbesserungsmöglichkeiten der IMR auf. Per Definition muss "das Ziel einer IMR sein, die inklusive pädagogische Qualität und den Support an Regelschulen so zu heben, dass aussondernde Einrichtungen möglichst nicht mehr gebraucht werden". Es gibt zwar zusätzliche Ressourcen für Entwicklungsmaßnahmen, aber es bestehe vor allem die Strategie der "Freiwilligkeit innerhalb der bestehenden Ressourcen", was wiederum hieße, dass die entscheidenden Fragen nicht gestellt werden, wie zum Beispiel die Strukturen verändert werden müssten, damit wirklich alle Kinder am Bildungsprozess teilnehmen können. Abschließend wurden Vorschläge für zukünftige unterstützende Maßnahmen, wie der Aufbau solider Unterstützungsstrukturen für Schulen oder verstärkter Einsatz assistierender Technologien, gemacht.

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Geplante Deutschförderklassen und Deutschförderkurse

Die vom BMBWF geplanten Deutschförderklassen sollen Schüler/innen, die über keine oder nur sehr eingeschränkte Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch verfügen – sog. „außerordentliche Schüler/innen“ durch - ein intensives Modell der Deutschförderung so schnell wie möglich für den Regelunterricht fit gemacht werden. Das Rektorat der PH OÖ brachte zu dem geplanten Gesetzesentwurf beim Parlament eine Stellungnahme ein, in der sie unter anderem auf die Gefahr der Segregation und Diskriminierung und die Probleme in der organisatorischen Umsetzung hinweist. Weitere Informationen:

divider.jpgNeuer Lehrgang in der vis.com

Die vis.com - Schule für Sozialberufe in Linz bietet österreichweit die einzige Ausbildung in Gebärdensprache für hörgeschädigte und gehörlose Personen im Bereich der Behindertenbegleitung an. Die Ausbildung gliedert sich in ein Fach- und ein Diplomniveau. Nach zwei Jahren wird das Fachniveau abgeschlossen, nach einem weiteren optionalen Jahr die Diplomausbildung. Die Absolvent/innen schließen mit dem Ausbildungsgrad Fach- bzw. Diplomsozialbetreuer/in der Behindertenbegleitung ab. Gebärdensprachkenntnisse sind bei Ausbildungsstart nicht zwingend erforderlich. Nähere Informationen werden gerne bei einem persönlichen Gespräch weitergegeben oder Sie können sich auch auf der Homepage www.bblinz.at/bildung informieren.

divider.jpgLiteraturhinweis

Der deutsche Sonderpädagoge und Erziehungswissenschaftler Hans Wocken veröffentlichte kürzlich das Buch CONTRA Inklusionskritik. Eine Apologie der Inklusion. Der Autor möchte in seinem Buch zu einem couragierten und solidarischen Widerstand gegen Inklusionsskeptizismus und Inklusionsverweigerung aufrufen und versucht durch Gegenargumentation die Kritiker/innen für eine Schule ohne Ausgrenzung zu überzeugen. In der Einleitung, die von Pablo Pineda, einem spanischen Lehrer mit Down-Syndrom, verfasst wurde, findet man dazu folgende Worte: "Dass wir Menschen verschieden sind, ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es bereichert uns alle. Inklusion ist die Akzeptanz der Vielfalt als Wert, und die Betrachtung derjenigen Menschen, die anders sind, als das, was wir sind: als Menschen. Wenn man uns als Menschen sieht, wird man auch versuchen, uns kennen zu lernen, uns zu verstehen, zu begreifen. An diesem Punkt fängt die richtige Inklusion an."

divider.jpgFortbildungs- und Veranstaltungshinweise

Auch im Schuljahr 2018/19 bietet die PH OÖ wieder ein umfassendes Fortbildungsprogramm rund um die Themenbereiche Inklusion und Sonderpädagogik an. Der Anmeldezeitraum ist von 25.06 bis 27.09 2018. Auf der Veranstaltungsliste finden Sie alle Eckdaten und eine Kursbeschreibung der Fortbildung. Zur unbeschwerten Anmeldung sind die Seminarnummern direkt mit PH-Online verlinkt!

Für die Lehrgänge Deutsch als Zweitsprache für Primarstufe, Diagnostikum 1 – Verstehen lernen und Schulqualität Allgemeinbildung (SQA) der PH OÖ gibt es noch Restplätze. Nähere Beschreibungen dieser Lehrgänge und die Anmeldemöglichkeit finden sie auf unserer Homepage. Beachten Sie, dass die Anmeldefrist bis 16.9.2018 verlängert worden ist.

Im Sommer 2018 startet der Hochschullehrgang „Auf den Anfang kommt es an“ / Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe. Diese Weiterbildung versteht sich als Beitrag zur Professionalisierung von Lehrenden im Bereich der Primarstufe, in der Inklusiven Pädagogik tätigen Personen sowie von Hochschullehrenden. Nachmeldungen sind noch bei Eva Prammer-Semmler, MA möglich: eva.prammer-semmler@ph-ooe.at

Zum wiederholten Mal bietet im Herbst 2018 die PH Steiermark in Kooperation mit der PH OÖ den Lehrgang "Sprachbewusster Unterricht – Qualifikationsangebot für Lehrende in der PädagogInnenbildung" an. In dieser Weiterbildungsveranstaltung wird fachbezogenes Basiswissen sowie Methodik-Didaktik, Konzepte, Strategien und Knowhow für die Tätigkeit als Lehrende zum Thema „Sprachbewusster Unterricht“ in der Aus-, Fort- und Weiterbildung vermittelt. Das Angebot richtet sich an Lehrende und Mitarbeiter/innen der Pädagogischen Hochschulen.

Auch heuer findet vom 27. bis 30. August 2018 zum Thema "Grenzen im pädagogischen Alltag: wahrnehmen, erkennen, setzen, respektieren, überschreiten" die von ÖZEPS  (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung  und sozialen Lernen) veranstaltete Sommerakademie statt. Diese Fortbildungsveranstaltung richtet sich an Lehrer/innen aller Unterrichtsgegenstände und aller Schularten und bietet neben Impulsreferaten auch eine Vielzahl an Workshops, bei denen der Praxistransfer in Vordergrund steht an. Für alle an der PH OÖ immatrikulierten Personen ist eine schriftliche Anmeldung (E-Mail) direkt an Frau Dumfart marianne.dumfart@ph-ooe.at  möglich. (Bitte die Modalitäten für einen Dienstauftrag beachten!)

Das Orff-Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik der Universität Mozarteum (Salzburg) veranstaltet von 16. bis 18. November 2018  die Fachtagung "Intensiv inklusiv - Vielfalt (er)leben" - 30 Jahre Studienschwerpunkt Musik und Tanz in sozialer Arbeit und inklusiver Pädagogik. Ziel dieser Tagung ist eine inhaltliche Auseinandersetzung und ein Austausch über aktuelle künstlerische und pädagogische Fragestellungen und Projekte aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit und inklusiven Pädagogik.divider.jpg

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 Redaktionelle Betreuung durch Margit Leibetseder, MSc margit.leibetseder@ph-ooe.at
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Ewald Feyerer, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz
www.ph-ooe.at  www.bzib.at