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Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

das Institut Inklusive Pädagogik der PH-OÖ informiert Sie regelmäßig über aktuelle Themen, interessante Links, Fortbildungsveranstaltungen und literarische Neuerscheinungen aus unserem Fachbereich, sowie über die Tätigkeitsbereiche des Bundeszentrums Inklusive Bildung und Sonderpädagogik (BZIB).

Im Newsletter März 2018 berichten wir über folgende Themen:

  • Wie kann der Lernerfolg aller Schüler/innen erhöht werden?
  • Gesetzesentwurf zu den geplanten Deutschförderklassen
  • Onlinepetition: Zurück zu den Schulnoten - Nein Danke!
  • Heterogenität und Inklusion in der Lehrer/innenbildung
  • Aktuelle Publikation zum Thema Inklusive Schulentwicklung
  • Zero Projekt: Internationales Projekt für ein Leben ohne Barrieren
  • FAIR FÜR ALLE - Zertifikat für Barrierefreiheit

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen zu unserem Newsletter.

Prof. Dr. Ewald Feyerer

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Wie kann der Lernerfolg aller Schüler/innen erhöht werden?

Das Bundeszentrum für Inklusive Bildung an der PH OÖ nahm den Abschluss des dreijährigen Projektes der European Agency Raising the Achievement of all Learners in Inclusive Education“ für die Tagung zum Anlass, um sowohl internationale als auch nationale Entwicklungen zu thematisieren. Die Leitfrage des Projekts wurde zur Leitfrage der Tagung: Welche aktuellen Praktiken auf unterschiedlichen Systemebenen (Schule, Klasse, Pädagogischen Beratungszentrum) unterstützen den Lernerfolg und die Lernleistung aller Schüler/innen? Bei der Tagung wurde das Projekt und die Ergebnisse vorgestellt. Neben der internationalen Perspektive erhielten in den Workshops aktuelle österreichische Beiträge zur Weiterentwicklung inklusiver Pädagogik und inklusiven Unterrichts eine prominente Rolle. In den Workshops wurden unterschiedliche aktuelle österreichische Entwicklungen von Praktiker/innen für Praktiker/innen vorgestellt und zur Diskussion gestellt. Informationen und Unterlagen zu dieser Tagung finden Sie unter www.bzib.at.

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Gesetzesentwurf zu den geplanten Deutschförderklassen

Der Gesetzesentwurf zu den neuen Deutschförderklassen ist im Nationalrat bereits eingelangt und ist auf der Homepage des österreichischen Parlamentes abrufbar. Bis zum Ende der Begutachtungsfrist am 12. April 2018 ist es möglich Stellungnahmen zu diesem Gesetzesentwurf abzugeben. Auf der Seite des Institutes Inklusive Pädagogik haben wir Kommentare, Stellungnahmen von Universitäten und Medienberichte zu diesem Thema gesammelt.

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Onlinepetition: Zurück zu den Schulnoten - Nein Danke!

Diese Onlinepetition spricht sich gegen die Illusion der Notenwahrheit aus. Die Initiatorin Ingrid Laube betont, dass bisherige Schulversuche (Pensenbuch, direkte Leistungsvorlage,...) gezeigt haben, dass Lernen ohne Noten pädagogisch wertvoller ist. Noten sind weder gerecht noch können sie zukünftige Leistungen sicher vorhersagen. Die Alternative Leistungsbeurteilung (ALB) vermeidet schädlichen Konkurrenzdruck und das unmittelbare kindliche Interesse am Lernprozess wird nicht durch Notendruck überlagert. Die Petitionsbetreiberin spricht sich für eine pädagogisch orientierte Schulpädagogik  aus und fordert nachdrücklich eine moderne Leistungsbeurteilung ohne die negativen Nebenwirkungen der Noten. Unterzeichnungsmöglichkeit unter: https://mein.aufstehn.at/petitions/zuruck-zu-den-schulnoten-nein-danke

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Heterogenität und Inklusion in der Lehrer/innenbildung

Die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ in Deutschland bietet seit März 2018 einen Newsletter an, in dem sie über ihre Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte zum Thema berichtet. Seit 2015 bietet die Initiative an 59 Hochschulen in ganz Deutschland Lösungen zu aktuellen Herausforderungen in der Lehrerbildung an. Der Newsletter erscheint in etwa alle zwei Monate. Zur Anmeldung folgen Sie dem Link.

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Aktuelle Publikation zum Thema Inklusive Schulentwicklung

Hinweisen möchten wir auf das Buch Inklusive Schulen entwickeln. Impulse für die Praxis herausgegeben von Ursula Böing, eine neue Kollgin im Institut Inklusive Pädagogik und Tobias Bernasconi.   Inhaltlich bezieht sich der Sammelband darauf, dass Inklusive Bildung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention auf umfassender und gleichberechtigter Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler an Bildung basiert.  Neben grundlegende Beiträge zum Thema Inklusion von z.B. Karin Terfloth berichten auch zahlreiche Beiträge aus der inklusiven Schulpraxis (Schulentwicklung, Sprachentwicklung, Umgang mit herausfordernden Verhalten, Migration, uvm.).  Der vorliegende Band richtet sich an Lehrende, Studierende und pädagogisch Tätige in Schulen.

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Zero Projekt: Internationales Projekt für ein Leben ohne Barrieren

Die Familie Essl hat 2007 eine gemeinnützige Privatstiftung gegründet und mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet. Ziel ist es, soziale Innovationen, Social Entrepreneurs und Menschen mit Beeinträchtigung zu unterstützen. Zusammen mit einem ständig wachsenden Netzwerk von über 3.000 Expertinnen und Experten in über 150 Ländern werden nach den innovativsten und effektivsten Richtlinien und Praktiken gesucht, die das Leben von Menschen mit einer Beeinträchtigung verbessern.  In jährlich stattfindenden Konferenzen und in einem jährlichen Report wird über die rasante Weiterentwicklung berichtet. Genauere Informationen unter https://zeroproject.org.

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FAIR FÜR ALLE - Zertifikat für Barrierefreiheit

FAIR FÜR ALLE ist ein Zertifikat, das Unternehmen und Organisationen für ihre umfassende Barrierefreiheit auszeichnet und eindeutig kennzeichnet. Für Unternehmen und Organisationen bieten sich eine Reihe von Vorteilen. Ihre Produkte und Dienstleistungen werden gleichermaßen für ALLE Menschen zugänglich und für Menschen mit Behinderungen besonders attraktiv. Das Zertifikat bietet eine Differenzierung zur Konkurrenz und damit verbesserte Marktchancen.

Für die Zielgruppe Menschen mit Behinderungen ist die Kennzeichnung FAIR FÜR ALLE ein klarer Hinweis auf den barrierefreien Zugang zu Produkten und Dienstleistungen. Damit können Kundinnen und Kunden mit Behinderungen darauf vertrauen, dass definierte Mindeststandards für Barrierefreiheit eingehalten werden. Hinter der Entwicklung von FAIR FÜR ALLE stehen mehr als 20 Behindertenorganisationen, 10 Organisationen sind im Zertifizierungsrat vertreten: Österreichischer Behindertenrat, Österreichischer Gehörlosenbund, Behindertenanwaltschaft, der ÖZIV Bundesverband, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, Selbstvertretungszentrum Wien, Selbstbestimmt Leben Österreich, der BSVÖ – Blinden- und Sehbehindertenverband Österreichs sowie das Chancen Nutzen Büro des ÖGB. Die Abwicklung erfolgt durch die Koordinierungsstelle (Österreichischen Behindertenrat). Eine Zertifizierungsstelle veranlasst die Audits und entscheidet unabhängig über die Vergabe der Zertifikate. Mehr Informationen unter: www.fairfueralle.at


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Pädagogische Hochschule OÖ, Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, ewald.feyerer@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at,  www.bzib.at