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Liebe Leserin und Leser des Newsletters,

Das Institut Inklusive Pädagogik der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich informiert Sie mit Hilfe des Newsletters regelmäßig über fachspezifische, aktuelle Themen, interessante Links, literarische Neuerscheinungen, sowie über die Tätigkeitsbereiche des Bundeszentrums "Inklusive Bildung und Sonderpädagogik".


Im Juni-Newsletter informieren wir Sie über:

  • NEU – Broschüre: Neue deutschsprachige Übersetzung der UN-Konvention!
  • Inklusive und barrierefreie Bildung für alle
  • Nationaler Bildungsbericht 2015
  • ORF Am Schauplatz 1998 - Inklusion ist keine Illusion
  • Migrare startet wieder das Tandem-Projekt „sprechen.komm!“
  • Didaktisches Material
  • Inklusion im Bewegungs- uund Sportunterricht
  • Filmfans aufgepasst – barrierefreies Filmvergnügen
  • Ferienhotels barrierefrei
  • Veranstaltungen
  • Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen zum Newsletter! Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass unser Newsletter auf großes Interesse stößt. Dafür bedanken wir uns!
    Auf diesem Wege möchte ich mich sehr herzlich bei Kollegin Martina Bernhauser für die geleistete Newsletter-Arbeit bedanken. Der Newsletter wird ab Herbst 2016 von einer neuen Kollegin weiterbetreut.

    Dr. Ewald Feyerer

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    NEU – Broschüre: Neue deutschsprachige Übersetzung der UN-Konvention!

    Österreich hat im März 2007 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterzeichnet und im Oktober 2008 ratifiziert. Das heißt: verbindlich angenommen. Da Deutsch keine offizielle Sprache der Vereinten Nationen ist, mussten die deutschsprachigen Länder eine eigene Übersetzung in Auftrag geben. Diese Übersetzung enthielt jedoch eine Reihe von wesentlichen, inhaltlichen Fehlern. Daher wurde jetzt für Österreich eine neue Übersetzung erstellt und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
    Das Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen diese Korrektur der deutschsprachigen Übersetzung erarbeitet. „Es war eine gelungene Zusammenarbeit und ein wichtiges Projekt“, hält Martin Ladstätter, Obmann von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, erfreut fest und dankt dem Außenministerium.
    Am 15. Juni 2016 wurde die Korrektur der deutschsprachigen Übersetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen veröffentlicht. BIZEPS erstellte dazu eine Broschüre, die nun erhältlich ist.

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    Inklusive und barrierefreie Bildung für alle

    Seit einigen Tagen ist die Diskussion um Sonderschulen wieder aufgeflammt. „Leider“, so die Vorsitzende des Monitoringausschusses (Christine Wurzinger) „wird diese Diskussion noch immer auf einer höchst emotionalen Ebene geführt. Ängste stehen dabei im Vordergrund und werden teilweise instrumentalisiert. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vorgaben der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen findet dabei nicht statt. Der Monitoringausschuss hat sich bereits mehrmals mit dem Thema inklusive und barrierefreie Bildung auseinandergesetzt und dazu zwei ausführliche Stellungnahmen verfasst.
    „Das Wichtigste ist, dass Inklusion nur auf der Grundlage des bestmöglichen Ressourceneinsatzes funktioniert.“ Einfach Kinder mit Behinderungen in Regelklassen zu setzen, sei nicht der Weg, den die Konvention vorgebe. Eben das sei der Unterschied zwischen Integration und Inklusion. „Inklusion bedeutet, dass Schule so gestaltet wird, dass alle ihren Platz haben, und für alle Schülerinnen und Schüler das bestmögliche Lernumfeld geschaffen wird“. „Man muss“, so Wurzinger, „das in den Sonderschulen durchaus vorhandene pädagogische Know-how und sonstige Ressourcen in das Regelsystem überführen. Dann ist das kostenneutral und schafft auch teure Parallelstrukturen wie die Sonderschule ab.“ Aber insgesamt sei es tatsächlich so, dass das derzeitige österreichische Schulsystem eines der teuersten Europas sei, wobei bei den Schülerinnen und Schülern letztlich am wenigsten Geld ankomme.

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    Nationaler Bildungsbericht 2015

    Am 25. Mai 2016 wurden in Wien die Ergebnisse des dritten Nationalen Bildungsberichts 2015 vorgestellt. Der Nationale Bildungsbericht 2015 wird vom Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) erstellt. Die Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichts sollen die Grundlage für zukünftige bildungspolitische Entscheidungen sein. Der diesjährige Band 1 enthält umfassende statistische Daten zum österreichischen Bildungssystem und Band 2 besteht aus wissenschaftlichen Expertisen zu zentralen Entwicklungsthemen und Problemfeldern. "Schule ist ein wichtiger Türöffner für gesellschaftliche Teilhabe. Aber die Daten aus dem Bildungsbericht zeigen höchst bedenkliche Entwicklungen im Hinblick auf Integration. Schon in der Volksschule steigt der Anteil von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit jedem Schuljahr." (Bildungsbericht 2015, Band 2, Seite 29)

    Die Zahl der Sonderschüler/innen ist leicht gesunken

    Leider vermitteln die Zahlen der Statistik Austria (Exel Datei) und darauf aufbauende Analysen fälschlicherweise den Eindruck, dass die Zahl der Sonderschüler/innen gestiegen sei. Der Nationale Bildungsbericht 2015 zeigt in Band 1, Indikator C3, dass die Zahl der Sonderschüler/innen in Österreich aber seit 2006/07 um ca. 400 (= 3,5%) leicht gesunken ist. Da die Zahl der Gesamtschülerzahl um 9,7% zurück ging, stieg trotzdem die Segregationsquote von 1,5% auf 1,6%. Deutlich gestiegen ist die SPF-Quote, nämlich von 3,3% auf 4% (nicht auf 5,4%, wie die Statistik Austria vermuten lässt). Warum das so ist sowie weitere Details der Entwicklung finden sie hier.

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    Film ORF Am Schauplatz 1998 - Inklusion ist keine Illusion

    Am Schauplatz 1998 über die Geschichte von Mario Brandl. 18 Jahre später (2016) erscheint ein Bericht mit der Schlussfolgerung: "Diese Geschichte beweist, dass Inklusion keine Illusion ist". Die Einleitung zum ganzen Text: "Mario Brandl, ein knapp 30jähriger, mehrfachbehinderter Mann aus NÖ, blickt auf eine bewegende Lebensgeschichte zurück und darf sich nun über seinen eigenen, hart erkämpften Erfolg freuen. Aufgrund seiner Geburtsbehinderung musste er sich unzähligen medizinischen Interventionen unterziehen, doch letztlich hat er es geschafft. Mit viel Ehrgeiz und Spaß arbeitet er nun seit 7 Jahren bei der Raiffeisen Informatik Technical Services GmbH in Wien (RI-S), wo er kürzlich in seiner Abteilung zum Mitarbeiter des Jahres gewählt wurde. Diese Geschichte beweist, dass Inklusion keine Illusion ist!" Aus: ÖZIV-Info, Nr. 1/2016, S.8

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    Migrare startet wieder das Tandem-Projekt „sprechen.komm!“

    Frauen mit und ohne Migrationshintergrund schließen sich zu Paaren zusammen und entdecken die Welt aus anderen Perspektiven. Im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen stehen das gegenseitige Kennenlernen, das voneinander Lernen und die Möglichkeit, bestehende Deutschkenntnisse zu vertiefen. Vielleicht werden neue Sprachen entdeckt, gemeinsame Leidenschaften geteilt, Rezepte ausgetauscht und Freundschaften geschlossen? Gemeinsam tun, gemeinsam lernen!
    Anmeldungen per Mail und telefonisch ab sofort möglich!

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    Didaktisches Material

    Lörnie Award 2016 ging nach Linz – 1. Preis für Satzklax
    Satzklax – eine in Linz entwickelte kostenfreie Übungssoftware für deutsche Grammatik – wurde beim Lörnie Award mit dem  1. Preis in der Kategorie „Elementar“ ausgezeichnet. Dieser Preis wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Frauen im Rahmen eines eLearning-Wettbewerbs für digitale Lehr- und Lernressourcen vergeben, die von Unterrichtenden und Lehrenden-SchülerInnen-Teams entwickelt wurden. Die Online- Version von Satzklax wird mittlerweile von mehr als 4000 Anwender/innen genutzt, sowohl mit Kindern als auch vermehrt beim Deutschlernen mit Flüchtlingen aller Altersstufen. Seit Kurzem ist die neue und deutlich erweiterte Version 2.0 verfügbar, kostenfrei und ohne Registrierungspflicht im Internet abrufbar unter www.satzklax.at (28 Übungen in 6 Teilen). Ergänzend gibt es Satzklax auch als „traditionelles“ Lernspiel bzw. Memory mit Satzbaukärtchen.

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    Trio - Hallo Österreich 1 (Sonderausgabe), Viele Sprachen - eine Schule
    Im Heft finden Sie Texte, Spiele, Rätsel und Übungen für die 2. bis 6. Schulstufe auf Deutsch, Arabisch, Englisch und Farsi/Dari. Thema dieser Ausgabe: Schwimmen lernen

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    Hurraki Tagebuch – Thema Flucht und Asyl in einfacher Sprache
    Das neue Heft der Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich mit den Themen: Flucht und Asyl in einfacher Sprache. Im Heft steht: Was sind Flüchtlinge? Welche Rechte haben Flüchtlinge? Was geschieht, wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen? Was heißt Asyl? Was heißt Duldung? Was heißt Abschiebung?

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    anderswo daheim - Chancen und Herausforderungen der multikulturellen Gesellschaft
    Die neun Filme dieser DVD beleuchten unterschiedliche Aspekte von Heimat und Fremde. Sie handeln von der Begegnung mit anderen Kulturen, von Ängsten und Vorurteilen und von deren Überwindung. Sie greifen Themen wie Flucht, Migration, Nationalismus und Patriotismus auf.
    Auf der DVD finden sich Filme für alle Schulstufen, von der Volksschule bis zur Sekundarstufe II. Besonders hinweisen möchten wir auf den Film: Eine Giraffe im Regen zum Thema Flucht, geeignet für Menschen von 8 bis 88.
    Zu den einzelnen Filmen gibt es ausführliches didaktisches Begleitmaterial auf dem Rom-Teil der DVD.

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    Inklusion im Bewegungs- uund Sportunterricht

    Rückblick: Bundesseminar: Inklusion im Bewegungs- und Sportunterricht
    Im April 2016 veranstaltete die Pädagogische Hochschule OÖ ein Bundesseminar zum Thema.

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    Leichtathletik im Schulhof und Schulgarten, Orientierungslauf – inklusiv
    Ein inklusives Unterrichtsbeispiel, erprobt und evaluiert mit Schüler/innen der Praxisschule der Pädagogischen Hochschule OÖ (Europaschule Neue Mittelschule bzw. Europaschule Volksschule) und mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule OÖ.

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    Filmfans aufgepasst – barrierefreies Filmvergnügen

    Ab 7. Juli 2016 startet im Garten des Volkskundemuseum Wien das Kurzfilmfestival dotdotdot. Das achtwöchige Kurzfilmfestival dotdotdot hat sich zum Ziel gesetzt, ein Kino für alle zu schaffen. Besuchen Sie den barriereFREItag: Der barriereFREItag ist ein wöchentlicher Fixpunkt für inklusives Filmvergnügen. An diesem Tag sowie natürlich am Eröffnungsabend, werden die Filme mit deutscher und englischer Untertitelung gezeigt und die nachfolgenden Diskussionen in österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) gedolmetscht.

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    Ferienhotels barrierefrei

    Hotel OBENauf
    Mit modernem Design und außergewöhnlichen Details entstand in enger Zusammenarbeit von Caritas Wien und Architekturstudierenden der Technischen Universität Wien OBENauf: Coole Zimmer, vielfältige Begegnungszonen und eine einzigartige Verbindung von altem Gemäuer und jungem Design. Einzigartig ist auch das Konzept: Menschen mit Behinderung freuen sich darauf, Sie an der Rezeption und beim Frühstücksbuffet willkommen zu heißen. In enger Nachbarschaft mit dem Caritas Bauernhof Unternalb, auf dem Menschen mit Behinderung arbeiten und wohnen, können besonders unsere jungen Gäste auch das Leben auf einem Bauernhof erkunden.

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    magdas HOTEL
    Von Küchenchef bis Auswanderer – in magdas HOTEL arbeiten Menschen aus 14 Nationen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Jeder einzelne von ihnen macht diesen Ort so einzigartig. Für Menschen mit Fluchthintergrund ist es in Österreich nach wie vor schwierig Arbeit zu finden. Anfängliche Unkenntnisse der deutschen Sprache, Ressentiments vieler Arbeitgeber sowie der Umstand, dass erst nach Erhalt eines positiven Asylbescheids (was oft Monate oder sogar Jahre dauern kann) die Aufnahme einer Arbeit erlaubt ist, erschweren die Integration. Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, Sprachen und kulturelle Backgrounds einbringen und damit eine besondere Positionierung am Hotelmarkt ermöglichen.

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    Veranstaltungen

    Fortbildungsprogramm der PH Oberösterreich für das Schuljahr 2016/17
    Die Anmeldung für die Fortbildungen 2016/17 über PH-Online ist von 24.06.2016 (05:30 Uhr) bis 26.09.2016 (Mitternacht) möglich.
    Im Anhang finden Sie Aufstellungen von Seminaren zur Thematik: Inklusion – Integration – Sonderpädagogik:

    Fortbildungen: Schwerpunkt Interkulturelles Lernen

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    Fortbildungen: Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache

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    Fortbildungen: Schwerpunkt Inklusion und Sonderpädagogik

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    Weitere Veranstaltungen haben wir hier zusammengefasst

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    Pädagogische Hochschule OÖ , Kaplanhofstraße 40, A-4020 Linz, T +43 732 7470 - 0, office@ph-ooe.at, www.ph-ooe.at